Aluminium ist in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es ist allgegenwärtig und eine Exposition lässt sich kaum vermeiden. Es wird unter anderem auch in der Lebensmittelindustrie verwendet. Als Lebensmittelzusatzstoff, als Inhaltsstoff in Kosmetika, Impfstoffen und Arzneimittel findet Aluminium seine Anwendung. Studien zufolge könnte Aluminium als mögliche Ursache von Krebs, Alzheimer oder Allergien gesehen werden.

Mögliche Quellen von Aluminium

Lebensmittel

Naturbelassene Lebensmittel weisen in der Regel nur sehr geringe Mengen an Aluminium auf, wobei sich die Werte infolge unterschiedlicher Anbaubedingungen und Herkunft unterscheiden können.

Lebensmittelzusatzstoffe auf Aluminiumbasis können die Aluminiumaufnahme durch Lebensmittel stark erhöhen. In der Europäischen Union sind sowohl Aluminium als Farbstoff (E173) als auch eine Reihe von Aluminiumverbindungen als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen. Im Einzelnen handelt es sich um die Stabilisatoren Aluminiumsulfat (E520), Aluminiumnatriumsulfat (E521) Aluminiumkaliumsulfat (E522) und Aluminiumammoniumsulfat (Alaun) ( E523), um die als Trennmittel eingesetzten Kieselsalze Natriumaluminiumsilikat (E554), Kaliumaluminiumsilikat (E555) und Calciumaluminiumsilikat (E556) sowie um Aluminiumsilikat (E559) als Trägerstoff. Auch Aluminiumlacke sind zugelassen und werden als Zusatzstoffe in Süßigkeiten, Backmischungen, Schmelzkäse, Backpulver, Kaffeeweißer etc. verarbeitet.

Selbst industriell hergestellte Säuglingsnahrung auf Milchpulver- und Sojabasis wiesen in Untersuchungen teilweise einen bis zu 400 Mal höheren Aluminiumwert auf als Muttermilch.

Trinkwasser

In Wasseraufbereitungsanlagen werden Aluminiumverbindungen verwendet, um Schmutzpartikel „aufzulockern“ damit sie in Filtern hängenbleiben und nur das „gereinigte“ Wasser durchlässt. Die Menge von 0,2 mg gelöstes Aluminium pro Liter reicht aus um Jungfische zu töten, so Alu-Experte Christopher Exley.

Verpackungsmaterial

Untersuchungen haben ergeben, dass sich beim Kochen mit Aluminiumfolie Ionen lösen und in die Lebensmittel übergehen. Auf Aluminium gebackenes Laugengebäck weißt in der Regel erhöhte Gehalte von Aluminium auf. Bier und Limonaden in Dosen können auch Quellen für bioverfügbares Aluminium sein. Die Dosen sind zwar innen mit einer Kunststoffschicht ausgekleidet, aber kohlensäurehaltige Getränke können diese Schicht angreifen und Aluminium lösen.

Kosmetika

Unglaube 130 aluminiumhaltige Inhaltsstoffe konnten in einer breiten Palette kosmetischer Mittel, wie z.B. Shampoo, Nagellack, Zahnpasta, Make-Up, Mascara, Lidschatten, Eyeliner, Augenbrauenstifte, Sonnenschutzmittel, Hautpflegecremes, Lippenstifte, Haarfärbemitteln etc. gefunden werden. Zudem gilt Aluminium auch wegen seiner schweißhemmenden Wirkung eingesetzt.

Medikamente & Impfstoffe

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Skandalen mit Aluminium in Medikamenten und als Zusatz in Impfstoffen. In den 70er Jahren kam es zum sogenannten Fall der „Dialysedemenz“. Bei Menschen mit chronischer Nierenschwäche wurden laufend erhöhte Aluminiumwerte beobachtet. Die Quelle der Intoxikation war unklar. Schließlich fanden Mediziner eine erhöhte Konzentration von Aluminium im Wasser der Dialyseflüssigkeit. Häufig trat dies in Gegenden auf in denen bei der Trinkwasseraufbereitung Alu-verbindungen zum „aufflocken“ verwendet wurden.

Naturkundheitliche Ausleitung von Aluminium

Wir regen eine Entgiftung über die Entgiftungs- und Ausleitungsorgane, z.B. Darm, Leber, Niere und Haut an. Die Diagnose stellen wir mit Hilfe eines Chelat-Tests fest. Hierzu werden durch die spontane Ausscheidung über den Urin ca. 35 Parameter, darunter ca. 21 potenziell toxische Elemente untersucht. Über entsprechende Ausleitungsinfusionen leiten wir die Schwermetalle aus dem Körper aus. Im Anschluss finden Aufbauinfusionen mit Vitaminen und Mineralien statt, z.B. Vitamin B6, C und E sowie von Folsäure, Zink, Selen, Kalzium und Magnesium. Begleitet wird diese Therapie in unserer Praxis mit mehreren Colon-Hydro Sitzungen (Darmspülungen) um die im Darm befindlichen gebundenen Giftstoffe bestmöglich aus dem Körper zu leiten. Zudem empfehlen wir regelmäßiges Schwitzen in unserer Infrarot-Sauna, um die Entgiftung über die Haut zu unterstützen und einer Leber- Gallenreinigung.

Grundsätzlich empfehlen wir unseren Patienten, zweimal jährlich eine Entgiftungskur durchzuführen und ihren Darm regelmäßig gründlich reinigen zu lassen. Insbesondere im Rahmen der Prävention sollte sichergestellt sein, dass nicht weiteres Aluminium im Körper angereichert oder eingelagert wird. Zusätzlich empfehlen wir eine Ernährungsumstellung auf viel frisches Obst und Gemüse, auch in Form von Smoothies und frischen Obst- und Gemüsesäften.

Schwermetallausleitung durch Chelat-Therapie

Mobilisations-Test Dazu werden vor Beginn der Schwermetallausleitung bestimmte Blut- und Urinuntersuchungen durchgeführt. Diese Untersuchungen werden nicht nur vor Beginn der ausleitenden Therapie durchgeführt, sondern auch während dem Therapieverlauf. Weiter…