Mitochondriendysfunktion

Die Natur bietet uns eine Vielzahl an Mineralien, die unsere Gesundheit bereichern können. Unter anderem auch das Spurenelement Jod. Dieses gilt bereits seit über 200 Jahren als lebensnotwendig und trägt zu einer gesunden Entwicklung des Menschen bei.

Warum ist Jod so wichtig für unsere Gesundheit?

Der Konsum des Spurenelementes hat zahlreiche positive Auswirkungen.

Zum Einen trägt es zur Funktion der Schilddrüse bei, indem es die Hormone Trijodthyronin und Tetrajodthyronin ausbildet, die an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt sind und zum Anderen reinigt es das Blut, wirkt antibakteriell, entgiftet auf diese Weise den Körper und schützt diesen zugleich vor giftigen Schwermetallen und Halogenen, wie beispielsweise Quecksilber, Blei, Brom, Fluor und Chlor.

Somit stärkt es nicht nur das Immunsystem und spendet dem Körper Energie, sondern regt auch gleichzeitig die Fettverbrennung an.

Was passiert bei Jodmangel?

Ebenso wie bei anderen Mineralstoffen, kann es auch durch das Fehlen von Jod zu gesundheitlich problematischen Mangelerscheinungen kommen.

Diese entstehen vor allem durch die unbewusste Einnahme von dem Halogen Brom, welches in der Agrarwirtschaft in Pestiziden eingesetzt wird und dementsprechend in vielen Lebensmitteln vorkommt. Brom hemmt und verdrängt das schützende Jod und setzt sich in den Brüsten, Eierstöcken und der Schilddrüse fest.

Die ersten Anzeichen für einen Jodmangel sind:

  • kalte Hände und Füße,
  • trockene Haut
  • Kopfschmerzen
  • schwache/brüchige Nägel
  • Gewichtszunahme
  • Ödeme
  • Depressionen

Ein langanhaltender Mangel kann in der Folge zu vielen schwerwiegenden Krankheiten führen, wie Brustzysten, Brustkrebs, Prostatakrebs oder auch zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Demnach sollte unser Körper mit ausreichend Jod versorgt werden und wir sollten bewusst darauf achten, jodhaltige Lebensmittel zu uns zu nehmen.

Jodvorkommen in Lebensmitteln

Viele stark jodhaltige Lebensmittel können aus dem Meer gewonnen werden.

Die größten Jodlieferanten sind hier zum Beispiel Seefische wie der Schellfisch, Seelachs oder der Kabeljau aber auch Meeresfrüchte wie Miesmuscheln, Hummer, Garnelen und Algen aus dem Atlantik, wie beispielsweise die Braunalgen Kombu/Kelp, enthalten eine große Menge an natürlichem Jod für eine optimale Jod-Versorgung.

Ebenso enthält raffiniertes Kochsalz eine vielfache Menge an Jod, dieses wird aber von zu viel Natriumchlorid verdrängt und verdampft. Zudem wird raffiniertes Kochsalz durch etliche Chemikalien seiner natürlichen Mineralien beraubt. Auf diese Weise schadet es dem Körper mehr als dass es ihm gut tut. Dementsprechend ist es sinnvoller, auf unbehandeltes Salz umzusteigen, wie zum Beispiel das eisenionenhaltige Himalayasalz oder Keltisches Meersalz, welches nur geringe Mengen an Jod liefert, dafür aber unzählige andere Mineralien wie Kalium, Calcium und Magnesium.

Wie kann man Jodmangel diagnostizieren?

  1. Morgenurin-Mittelstral:

Bei dem Morgenurin-Mittelstrahl-Test handelt es sich um die einfachste Methode der Jodbestimmung im Körper. Dabei wird morgens nach dem ersten Harnstrahl in einen Becher uriniert. Die Urinprobe wird infolgedessen in ein Labor zur Untersuchung geschickt.

  1. Jod-Belastungstest:

Durch einen Jod-Belastungstest kann die Jodmenge innerhalb von 24-Stunden im Urin bestimmt werden. Dabei wird nach dem ersten Morgenurin 50mg Jod in Form von 4 Tabletten mit 12,5 mg Lugol’scher Lösung und einem Glas Wasser eingenommen und der Harn bis zum nächsten Morgen in einem entsprechenden Gefäß gesammelt. Anschließend entnimmt man eine Probe aus dem Urin unter Betracht der Gesamtmenge. Wird dabei eine Ausscheidung von weniger als 45mg Jod in 24 Stunden diagnostiziert, spricht man von Jodmangel. Der Jod-Belastungstest sollte in diesem Fall nach 3 Monaten Behandlungszeit wiederholt werden. Jedoch besteht bei einer starken Brom-Vergiftung die Gefahr, dass der Test zu Anfang nicht aussagekräftig ist, da Brom verhindert, dass die Jodteilchen an den entsprechenden Rezeptoren im Körper andocken.

      3. Jod-Haut-Test

Es empfiehlt sich der Jod-Haut-Test von Dr. Klinghardt, bei dem ein 5cm langes Quadrat mit Lugol’scher Lösung auf die Haut gemalt wird. Die Färbung sollte bei einer ausreichenden Jod-Zufuhr nach 24 Stunden immernoch sichtbar sein.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Jodmangel kann durch eine gewissenhafte und therapeutisch-kontrollierte Jodeinnahme behandelt werden. Diese Behandlung erfolgt in unserer Naturheilpraxis durch Behandlunsprotokolle, in welchen die fehlenden Co-Enzyme wie zum Beispiel Mineralien, Vitamine und Aminosäuren ermittelt werden.