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Anthroposophische Medizin

Antroposophie und Medizin

Die anthroposophische Lehre nach Rudolf Steiner beruht unter anderem auf der Idee, dass Materie verdichteter Geist ist. Dies ist ein wichtiges Element in meinem ganzheitlichen Therapieansatz.
Wichtig für die menschliche Gesundheit ist gemäß der anthroposophisch-medizinischen Lehre die Berücksichtigung der vielfältigen Zusammenhänge zwischen dem einzelnen Menschen, seinem Wesen und seiner Umwelt. Die Behandlung einer Krankheit setzt dabei eine möglichst ganzheitliche Betrachtung ihrer Ursachen voraus. Die Wahl einer bestimmten Therapie wird in dieser Medizinrichtung also nicht nur durch die reine Diagnose bestimmt, sondern auch durch Krankheitsverlauf, bisherigen Lebenslauf, soziales Umfeld und die Persönlichkeit des Erkrankten. Auch Fragen nach Sinn und Wesen des Krankseins oder des Sterbens sowie nach dem Ziel des Heilens werden ganzheitlich zu klären versucht. Zur Gesundung sollen schließlich Leib, Seele und Geist wieder in ein harmonisches Zusammenspiel kommen.
Die anthroposophische Heilkunde versteht sich selbst nicht als alternative, sondern nach ihren Begründern Rudolf Steiner und Ita Wegman als anthroposophisch erweiterte (Schul-)Medizin, einem Bereich der so genannten Komplementärmedizin.

Dr. med. Ita Wegman (1876 – 1943) leitete die Medizinische Sektion am Goetheanum von 1924 bis 1935, gründete mehrere Kliniken, heilpädagogische Institute und Therapeutika und war die zentrale Gestalt der anthroposophischen Medizin in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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