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Hämorrhoiden

„Hämorrhoiden haben“ ist nach wie vor eine Tabukrankheit, über die nicht gerne gesprochen wird. Dabei ist das Hämorrhoidalleiden in unserer Gesellschaft häufiger anzutreffen, als man zunächst annehmen mag. Oft fällt der Gang zum Arzt oder Heilpraktiker schwer, da es vielen unangenehm ist darüber zu sprechen. Und dennoch ist es sehr wichtig, etwas für die Verbesserung der Beschwerden zu unternehmen um ein Fortschreiten der Erkrankung zu vermeiden!

Hämorrhoiden hat eigentlich jeder Mensch, denn es ist die Bezeichnung für ein speziell nur dort vorhandenes Gefäßgeflecht, das sogenannte Hämorrhoidalpolster-ein Schwellkörper im Analbereich. Die stark durchbluteten arteriovenösen Aderpolster, die als Teil des natürlichen Verschlusssystems des Darms den Enddarm zusätzlich abdichten, können aus verschiedenen Gründen unnatürlich vergrößert – in Form von Krampfader ähnlichen, knotigen Erweiterungen sein, was zu Beschwerden führen kann.
Der Volksmund-Ausdruck „Hämorrhoiden haben“ bezieht sich dann auf Beschwerden wie:

Woher wissen Sie, ob Sie unter Hämorrhoiden leiden?

  • Blut beim Stuhlgang (hellrotes Blut auf dem Klopapier)
  • Häufiger Juckreiz und Hautausschlag im Analbereich
  • Druckgefühl im Anus
  • Störungen der Stuhl-Kontinenz (haben Sie Probleme ihren Stuhl einzuhalten?)
  • Schmerzen bei alltäglichen Aktivitäten wie sitzen, stehen oder gehen

häufig bestehender unangenehmer Juckreiz am Anusbereich, nässender Hautausschlag, brennendes Gefühl am Anusbereich, Blutbeimengungen beim Stuhlgang (besser gesagt: Blut am Toilettenpapier), Probleme den Stuhlgang zu halten (Stuhlschmieren), schmerzhaftes Sitzen, Gehen oder Stehen, häufiges Druckgefühl im Anus, bis hin zu stärksten Schmerzen beim Abführen oder das Heraustreten der Gefäße aus dem After.

Ein Hämorrhoidalleiden kann durch starkes Pressen beim Stuhlgang oder durch das Absetzen eines zu weichen, ungeformten Stuhlgangs, z.B. nach Abführmittelmissbrauch, begünstigt werden. Aber auch chronische Verstopfung aufgrund fehlerhafter Ernährung mit zu wenig Ballaststoffen kann man zu weiteren Ursachen zählen. Man schließt eine erbliche Veranlagung („Bindegewebsschwäche“) als (Mit-)Verursacher nicht aus. Durch und auch während einer Schwangerschaft kann es ebenfalls vermehrt zur Bildung von Hämorrhoiden kommen.

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