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Jodmangel testen

Jodmangel wird mithilfe eines Urintests diagnostiziert.
Bei Jod handelt es sich um ein Spurenelement, welches der menschliche Körper vor allem zur Synthese der Schilddrüsenhormone benötigt.

Jodmangel gefährdet die Gesundheit, da Jod essenziell für einen gesunden Organismus ist. Sein Fehlen bewirkt ein Ungleichgewicht der Schilddrüsenhormone. Alle 17 Minuten strömt das ganze Blut durch die Schilddrüse und wird dort mit Jod versetzt. Nur mit angemessenem Jodbestand können Schilddrüse und Zellen ihre vielen Aufgaben bewältigen.

Aufgaben und Wirkungen von Jod

  • Herstellung von wichtigen Hormonen, hauptsächlich der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3)
  • kümmert sich um den Energie-Aufbau und die Energieerneuerung. Gibt Schwungkraft im Alltag
  • beruhigt Körper, löst Nervenanspannungen (baut Reizbarkeit ab, schaltet um auf Ruhe, verbessert Schlaf) – dies macht den Aufbau und das Speichern von neuen Kraftreserven möglich
  • es erhöht allgemein die Widerstandskraft, kräftigt das Immunsystem gegen Erkrankungen – besonders bedeutend gegen alle Arten von radioaktiven Einflüssen!
  • es ist ein potentes Antioxidant, es hebt dadurch viele schädliche freie Radikale und deren Kettenreaktionen auf
  • es steigert die  sofortige Ausscheidung von Brom, Fluor, Chlor und einigen Schwermetallen inkl. Quecksilber und Blei. Brom und Fluor können nur mit Jod neutralisiert und ausgeschieden werden (Jod ist die einzige Option, das giftige Fluor, Chlor und Brom aus der Schilddrüse und der Zirbeldrüse zu entfernen, in der sich Fluor konzentriert, vor allem bei Jodmangel)
  • schützt gegen schwerwiegende Stoffwechsel- und Entwicklungsstörungen.
  • es ist sehr wirksam zur Entkeimung, Mikrobenvernichtung und Desinfektion, da es antibakteriell wirkt: vernichtet sofort schwächliche schädliche Keime im Blut. Stärkere Keime werden – sofern genug Jod vorhanden ist, – bei jedem Schilddrüsen-Durchfluß geschwächt, bis auch sie sterben. Es reinigt daher das Blut, sodass alle üblichen Infektionen daraus verschwinden
  • es hilft gegen infektiöse Entzündungen, z.B. des Zahnfleisches
  • es verbessert klares Denken, der Intellekt arbeitet besser
  • es Baut verstärkt Fett ab, indem es zu verstärkter Oxidation und damit der Fettverbrennung anregt.
  • hilft gegen Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyroidismus)
  • es verhindert zu starkes Zellwachstum (wie es bei Zysten, Knoten, Hyperplasie, Krebs/Tumoren der Fall ist)
  • verhindert Aufnahme und Anreicherung von radioaktivem Jod in Drüsen und Gewebe (rad. Stoffe verändern und zerstören Gewebe)

 

Folgen von Jodmangel

Alle Systeme des Körpers ziehen sich hin: das Verdauungssystem wird träge, die Nägel wachsen langsamer, Haut und Haare trocknen aus und werden stumpf, die Sehnenreflexe versteifen, die Empfindlichkeit gegen Erkältungen steigt, der Puls verlangsamt sich. Die ganze Persönlichkeit wird stumpfer, Aufmerksamkeit und Gedächtnis verschlechtern sich, die Irritierbarkeit ausgelöst durch Ermüdung und extremer Apathie erhöht sich.

Hauptsächlich sind Schwangere davon betroffen, welche im Allgemeinen mehr Jod benötigen. Folgen des Jodmangels können irreversible Schädigungen des Fötus sein (lt. Dr. Robert Utiger).

Weitere Folgen von Jodmangel beim Menschen können angeschwollenen Drüsen in der Kehle, Schilddrüsenerkrankungen, erhöhte Fluor-Vergiftungsanfälligkeit, herabgesetzte Fruchtbarkeit, erhöhte kindliche Sterblichkeit und (bei starkem Mangel) mentale Reifungsverzögerungen sein. Zudem ist es möglich, dass bei der Entstehung von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) bei Babys Jodmangel der Mutter ein kausaler Faktor ist. Auch vergrößert sich bei Jodmangel die Schilddrüse, sodass ein Kropf entstehen kann.

Zusätzlich treten Symptome wie Antrieblosigkeit, Muskelkrämpfe, kalte Hände und Füße, schlechtes Gedächtnis, Verstopfung, Depression, Kopfschmerzen, Ödeme, Schmerzen, Müdigkeit, rissige Nägel, Gewichtszunahme oder trockene Haut auf.

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