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Kryptopyrrolurie (KPU)

Kryptopyrrolurie (KPU)

KPU Test, Vitamin Mangel, Gefährliche Krankheiten durch Vitaminmangel treten in unserer Wohlstandsgesellschaft nur noch in Ausnahmefällen auf.

Was bedeutet Hämopyrrollaktamurie?

Unter der Hämopyrrollaktamurie (abgekürzt HPU; frühere Bezeichnung: Kryptopyrrolurie, abgekürzt KPU) versteht man eine genetisch bedingte enzymatische Störung im Hämoglobin-Stoffwechsel. Etwa 10 % der Bevölkerung sind davon betroffen. Pyrrole sind Bestandteile des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) und bestimmter Bluteiweiße. Bei gesunden Menschen werden diese Bestandteile über den Stuhl ausgeschieden. Liegt aber eine Kryptopyrrolurie vor, ist die Hämoglobin-Bildung im Körper gestört und es kommt zu einem verstärkten Anfall der Pyrrole im Organismus, welche dann nicht nur über den Stuhl, sondern auch über den Urin ausgeschieden werden – und dort nachgewiesen werden können.

 

Was bedeutet die Diagnose Kryptopyrrolurie?

• Der Mangel von Vitamin B6 und Zink weist darauf hin, dass der Patient nicht in der Lage ist zu entgiften. In den Zellen besteht ein Leben lang ein chronisches Defizit an Vitamin B6 und Zink, der nicht durch eine normale gesunde Ernährung ausgeglichen werden kann.

    • Körpereigene sowie durch die Nahrung oder Umwelt aufgenommene Gifte, wie zum Beispiel Alkohol, Nikotin und Drogen, Schwermetalle können nicht ausgeschieden werden, was im Laufe des Lebens zu immer schwereren Krankheitsbildern führen kann.
    • Der Körper ist auch nicht in der Lage, Pestizide und die diversen chemischen Zusätze in Kosmetika, Putz- und Waschmitteln und unserer heutigen modernen (Fehl-)Ernährung zu entgiften.
    • In vielen Fällen besteht Medikamentenunverträglichkeit. Folgerichtig bedeutet die Diagnose Kryptopyrrolurie für den Patienten: Nahrungsumstellung, Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, dadurch bessere Schadstoffresistenz und Entgiftung.

Allgemeine Informationen zum KPU-Test, bzw. HPU-Test

Der Kryptopyrrolurie Test/ KPU-Test – der die entsprechende Diagnose erlaubt, zeigt:

• Dass Vitamin B6 und Zink vermehrt im Urin ausgeschieden werden.

Nach einem entsprechenden Urintest, kann eine intrazelluläre Blutanalyse nachweisen, ob Vitamin B6 und Zink in den Zellen vorhanden sind. Serumanalysen können hierüber leider keine Aussagen treffen.

Vitamin B6 Mangelsymptome

Vitamin B6 ist unverzichtbar für die Gewinnung von Energie aus den Kohlenhydrat- und Eiweißspeichern. Es ermöglicht die Bildung der Neurotransmitter aus den kleinsten Eiweißbausteinen. Fehlt es, können die entsprechenden Gehirnbotenstoffe (Serotonin, Noradrenalin und Dopamin) nur in unzureichendem Maße gebildet werden. Damit sind Störungen der Gehirnfunktion wie Gedächtnis- und Lernstörungen quasi vorprogrammiert.
Folgen sind Unwohlsein am Morgen, Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Blutarmut, Depressionen, fehlende Erinnerung an Träume und vor allem eine gestörte Glukoseversorgung des Gehirns, worauf der menschliche Organismus mit einer verstärkten Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin reagiert. Dieses Hormon befähigt den Menschen zu körperlichen Höchstleistungen. Leider erfolgt die Freisetzung des Hormons auch während der Schulzeit. Den Energieüberschuss bauen betroffene Kinder z.B. über körperliche Unruhe und ADHS-Verhalten ab.
Fehlendes Vitamin-B6 verhindert auch einen ausreichenden Abbau von Histamin (verantwortlich für das Erscheinen allergischer Symptome).

Zink Mangelsymptome

Zink ist an sehr vielen Stoffwechelprozessen beteiligt. Das verwundert nicht, denn es ist Bestandteil von mehr als 200 Enzymen und beschleunigt oder verlangsamt Stoffwechselvorgänge, steuert so auch die Bildung und Freisetzung von Neurotransmittern und spielt u.a. eine wichtige Rolle bei der Zellteilung.
Mangelsymptome von Zink sind weiße Flecken auf Fingernägeln (oft in Verbindung mit einem erhöhten Kupferspiegel), helle Haut, ausfallende Haare, strohige Haare, Ekzeme der Haut, Akne vulgaris (Pickel), Herpes, Störungen des Immunsystems, Störungen des Muskel- und Knochenstoffwechsels und auch Legasthenie. Die Aufzählung weiterer Zinkmangelsymptome an dieser Stelle würde den Rahmen sprengen.

Beide Vitalstoffe steuern mannigfaltige Stoffwechselprozesse und ein Fehlen schon eines der beiden Vitalstoffe kann gravierende Auswirkungen auf viele Stoffwechselvorgänge beim Menschen haben. Aufgrund der Störungen des Eiweißstoffwechsels zeigt sich eine Störung der Funktion des Immunsystems (Antikörper sind aus Eiweißen aufgebaut) und eine schlechtere Verträglichkeit eiweißhaltiger Speisen.

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