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Neurodermitis

Naturheilkunde bei Neurodermitis

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Woher kommt die Neurodermitis?
Oft heißt es, die Allergie oder Atopie sei die Ursache für die Neurodermitis. Die Allergie ist aber – wie die Hautveränderungen auch – ein Symptom und nicht die Ursache.

Wie weit die Ursache zurück liegt ist bis heute unklar. Meist handelt es sich um ein multifaktorielles Geschehen mit individuellen Ursachen und Ausprägungen, z.B.:

Genetische Dispositionen
Enzymdefekte der Darmschleimschaut
Antibiotikabehandlungen und der daraus resultierenden Störung der Darmflora
Zu frühes Abstillen bzw. gar nicht Stillen
Amalgamfüllungen
Umweltgifte (Rauchen, Umweltbelastungen)
Störungen des Immunsystems
Falsche Ernährung (Industriezucker, Alkohol)

Atopiker reagieren auf alle möglichen Einwirkungen von innen oder außen besonders empfindlich mit Ekzemen oder allergischen Schleimhautbeschwerden.

Neurodermitis-Schübe werden begünstigt durch:

  • Psychischen Stress (Emotionale Störungen, Konflikte)
  • Infekte, Pilze (erhöhte Entzündungsneigung)
  • Trockene Heizungsluft
  • Allergene, z.B. Tierhaare, Hausstaubmilben, Pollen, Nahrungsmittel – IgG-Nahrungsmittelallergien
  • Hautreizungen durch Wasch- und Pflegemittel (Giftstoffe, Allergien auf Kosmetika: Vorsicht vor synthetischen Inhaltsstoffen!)

Vorsicht mit bestimmten Lebensmitteln
Bestimmte Nahrungsmittel können die Krankheit verschlimmern, insbesondere, wenn Nahrungsmittelallergien vorliegen. Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Neurodermitis, häufige Infekte und übermäßige Müdigkeit gehören zu den möglichen Folgen einer Nahrungsmittelallergie. Daneben können Zitrusfrüchte, Obstsäfte, Alkohol und stark gewürzte Speisen den Hautzustand verschlechtern.

Viele Betroffene hatten bereits im Säuglingsalter Milchschorf (Frühmanifestation des atypischen Ekzems, das sich als schuppige Kruste auf der Kopfhaut, an der Stirn und den Wangen zeigt). Manchmal kommt es auch im Gesäßbereich zu Ekzemen, vor allem dann, wenn das Kind lange in Windeln liegt oder wenn Plastikwindeln verwendet werden. Kinder, die lange gestillt werden, leiden seltener an Neurodermitis.

Oft verlagert sich das Krankheitsbild in einen anderen Organbereich, z.B. allergische Rhinitis (Heuschnupfen) und später das Asthma bronchiale.

Milchschorf und Kuhmilchunverträglichkeit
Die Bezeichnung „Milchschorf“ ist treffend. Tatsächlich leidet ein Großteil der Neurodermitispatienten unter Kuhmilchunverträglichkeit. Eine deutliche „Laktoseintoleranz“ ist allerdings in den meisten Fällen nicht nachweisbar. Immunreaktionen sind unterschwellig, und diagnostisch schwer definierbar. Typisch für die Betroffenen ist, dass selbst bei hohem Milchproduktekonsum niedrige Haarkalziumwerte nachweisbar sind. Blutwerte sind fast immer normal, selbst wenn bereits akute Calciummangelsymptome wie nächtliche Muskelkrämpfe vorhanden sind. Obwohl die Blutwerte normal sind, ist die Gewebeversorgung dieser Patienten schlecht. Zusätzlich zu dem meist dominierenden Calciumproblem zeigen Erfahrungswerte der Haarmineralanalyse Störungen des Magnesium- und Phosphorstoffwechsels, und die Kombination dieser Mineralstoffstörung bewirkt weitere Verschlechterungen. Die Haut des Neurodermitispatienten wird immer reizbarer, empfindlicher und infektanfälliger. Bei anhaltender Reizung, Rötung und gar Blutung wird auch der Zinkstoffwechsel überfordert. Die Wundheilung verschlechtert sich. Gleichzeitig erhöht sich die Empfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüssen.

Neben Kuhmilch- und Weizenallergie wurden bei Atopikern auch Allergien auf Nickel beobachtet.
Ein hoher Zuckerkonsum fördert den Juckreiz stark. Lässt man alle Nahrungsmittel, die Zucker (vor allem Industriezucker) enthalten, weg, so nimmt der Juckreiz deutlich ab.

Vitamin- und Mineralienmangel und Neurodermitis
Ein deutlicher Zink-Mangel (durch die Resorptionsstörung des Darms) sollte eine Zeitlang durch hochdosierte Zinktherapie ausgeglichen werden. Vitamin D3 in der dunklen Jahreszeit verbessert ebenfalls den Zustand.
B-Vitamine sind für den Stoffwechsel der Haut und der Nerven zuständig. Fehlen B-Vitamine, so findet der Stoffwechsel nicht mehr vollständig statt und die ersten Symptome erscheinen.
Auch die Schleimhäute (z.B. Nasennebenhöhlen, Bronchien, Magen-Darm-Trakt) gehören zu den betroffenen Stellen. Darum leiden Neurodermitiker auch oft an chronischen Sinusitiden (Nasenschleimhautentzündungen), Heuschnupfen und Asthma bronchiale.

Die geschädigte Darmschleimhaut und Neurodermitis
Das Syndrom der durchlässigen Darmwand, das auch Leaky Gut-Syndrom genannt wird, bietet einen Ansatz, unerklärlichen Symptomen auf den Grund gehen zu können. Tatsächlich können viele Beschwerden mit einer Dysfunktion des Darmtraktes  zusammenhängen, denn unter bestimmten Voraussetzungen können die Darmwände so geschädigt werden, dass die daraus folgenden Immunreaktionen und Mangelerscheinungen uns das Leben schwer machen.

Die geschädigte Darmschleimhaut ist nur noch beschränkt funktionstüchtig. Daher kann sie die B-Vitamine aus der Nahrung kaum noch aufnehmen (Resorptionsstörung). 

Die Entgleisung in den Hautzellen passiert in den meisten Fällen durch einen Mangel an Gamma-Linolensäure in der Zellwand. Dies ist wiederum in den meisten Fällen (aber nicht immer) auf einen genetischen Fehler zurückzuführen, der fast immer erbliche Voraussetzungen hat. Der Fehler bewirkt, dass in den Zellen die Linolsäure durch das Fehlen eines Enzyms nicht in Gammalinolensäure umgewandelt werden kann, welche aber ein wichtiger Baustein der Zellwand ist. Die Zelle kann daher den normalen Stoffwechsel nicht mehr richtig durchführen. Der Teufelskreis entsteht durch den Feuchtigkeitsverlust der nicht mehr intakten Haut – der Zellstoffwechsel wird dadurch zusätzlich beeinträchtigt – die befallenen Stellen jucken.

 

Neurodermitis & Therapie

• Allergietherapie (Unverträglichkeiten diagnostizieren, Erstellung eines individuellen Ernährungsplans)
• Detox / Ausleiten (Entgiftungstherapie zur Ausleitung von z.B. Schwermetallen)
• Säure-Basen-Balance (Durch z.B. Zellstoffwechseltherapie, Stressreduzierung, Basenbäder, Darmgesundheit)
• Emotionaler Stressabbau
• Homöopathie
• Darmsanierung (Hydro-Colon (professionelle Darmreinigung) & Darm-Aufbau – Aufbau der Darmflora und Scheidenflora mit Darmbakterien)
• Narbenentstörung
• Zahnmaterialien testen

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