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Östrogendominanz

Östrogendominanz / Progesteronmangel

Bei einer Östrogendominanz besteht ein Ungleichgewicht zwischen den Hormonen Östrogen und Progesteron (Gelbkörperhormon) zugunsten des Östrogens.
Diese häufige Störung führt zum Prämenstruellen Syndrom, Wechseljahrsbeschwerden, Übergewicht, Kopfschmerzen und zahlreichen weiteren Beschwerden.
Bei Hormonen kommt es nämlich nicht nur auf ihre absoluten Werte an, sondern auch auf ihre Werte im Verhältnis zu anderen Hormonen.
Durch das relative Zuviel des Östrogens im Vergleich zum Progesteron kommt es zu Beschwerden, als hätte man zu viel Östrogen im Körper.
Dieses Phänomen nennt man „Östrogen-Dominanz“, weil das Östrogen im Verhältnis zum Progesteron stärker, also dominanter ist.
Das kann sogar dann der Fall sein, wenn man einen leichten Östrogen-Mangel hat. Auch wenn es paradox scheint, können dadurch gleichzeitig Beschwerden eines Östrogenmangels als auch einer Östrogen-Dominanz vorliegen.
Wirkung von Östrogendominanz: Symptome und Beschwerden
  • führt zu Ödemen
  • kann zu Gedächtnisverlust führen
  • verstärkte Bildung von Prolaktin (höherer Prolaktin Wert im Blut, Zeichen von Schilddrüsen-Unterfunktion)
  • führt zu Fehlgeburten und Unfruchtbarkeit
  • führt zu Histaminausschüttung
  • führt zu Thrombosen und Embolien
  • führt zu Alterung von Kollagen (Gewebe, Haut)
  • führt zu Schockreaktionen im Körper (Ständige Stressreaktion im Körper)
  • schrumpft den Thymus und führt zu Autoimmunreaktion (zusammen mit Cortisol)
  • Hashimoto wird begünstigt durch Östrogendominanz und weitere…
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