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Candida – Pilzinfektion im Darm

Diagnose und Therapie von Candida- Infektionen Candida Candida-Infektionen Candida - Pilzinfektion im Darm Natura Heilpraxis Berlin - Yesha Karmelialbicans ist ein Hefepilz, den jeder von uns auf der Haut trägt. Für gesunde Menschen ist der Pilz harmlos, gefährlich wird er erst, wenn das Immunsystem geschwächt ist oder er in die Blutbahn gerät und innere Organe befallen kann.

In der Mikrobiologie werden drei Arten von krankmachenden Pilzen unterschieden:
• Schimmelpilze: Z. B. Aspergillus niger, der durch das Einatmen von Pilzsporen für den Menschen gefährlich werden kann.
• Dermatophyten: Eine Gruppe von Pilzen, die sich auf der Haut oder den Fingernägeln ansiedeln kann und dort vom vergleichsweise harmlosen Fußpilz bis hin zu hautzerstörenden Erkrankungen entwickeln kann.
• Hefen: Jede Hefe ist letztlich ein Pilz (wobei nicht jeder Pilz eine Hefe ist). Der Begriff „Hefen“ wird übersetzt mit Candida. Deshalb spricht der Fachmann auch immer von einer „Candida albicans“ Candida albicans ist der wichtigste und häufigste Vertreter der Candida-Hefepilzfamilie (es gibt mehr als 100 Arten). Candida albicans ist bei vielen- vor allem innerer – Pilzerkrankungen beteiligt, fügt also die genaue Bezeichnung welcher Hefepilz gefunden wurde.

Ist das Gleichgewicht in der Darmflora des Menschen gestört, fehlen also die nützlichen Darmbakterien, so kann der Candida-Pilz wuchern weil die natürlichen Gegenspieler geschwächt sind. Das ist die häufigste Form. Ist die Haut/Mundschleimhaut betroffen spricht man von Soor.

Optimale Bedingungen für den Hefepilz Candida albicans

Der Candida-Pilz mag es feucht, warm und dunkel; er gedeiht prächtig bei regelmäßiger Nahrungszufuhr – vornehmlich Kohlehydrate, Zucker. Deshalb beginnt der Pilz seine Wachstum meist im Dünndarm, praktisch an der Quelle – noch bevor der menschliche Organismus die Nährstoffe aus der Nahrung gewinnt alle die für ihn lebensnotwendigen Stoffe abgreift.

Hauptursachen für Candida

• Falsche Ernährung: Zu viel Zucker, Fruchtzucker, Süssigkeiten, kohlenhydratreiche Nahrungsmittel (Pizza, Brut, Backwaren). Zucker ist der Kraftstoff für Hefepilze
• Schimmelpilzbelastung der Nahrung, Wohnung oder des Umfeldes
• Parasiten Da für einen Candida-Befall des Darmes ähnliche Ursachen vorliegen.
• Säure-Basen-Haushalt Unausgeglichener
• Immunschädigende Lebensweise: Bewegungsmangel, Nikotin- und Alkoholabusus, Drogen, permanenter Negativstress, Promiskuität, Medikamentenmissbrauch, medizinische Massnahmen mit immunsuppressiver Wirkung: Intensivmedizin, Operationen, Cortison, Immunsuppressiva.
• Antibiotika-Behandlung Auch aufgenommene Antibiotika, (Darmaufbau) die uns über Fleischprodukte aus der Massentierhaltung regelmässig verabreicht werden können. Mehr siehe Antibiotika Resistenz.
Nach Antibiotikatherapien ist bei Frauen die Vaginalmykose eine der häufigen Nebenwirkungen. Je länger die Antibiose dauert, um so höher wird das Risiko.
• Falsche Kleidung und Hygiene: Kunstoffaserkleidung- besonders Unterwäsche, durch welche die Haut nicht mehr richtig atmen kann,Kosmetikamissbrauch (Zerstörung der Schutzschicht der Haut bzw. der Schleimhäute z.B. in der Scheide).
• Chronische Krankheiten: Diabetis, Immunschwächen, AIDS, Drüsenstörungen, Krebs etc.
• Stress (er beeinträchtigt das Immunsystem)
• Kosmetikamissbrauch- besonders häufiges Waschen des Intimbereichs mit Seifen oder Duschgels, welche dann die Flora ins Ungleichgewicht bringen.

Die Einnahme von Antibiotika, Antibabypille und/oder Cortison wirkt begünstigend auf das Wachstum von Candida, genauso wie seelischer Stress.
Immunsubpressiv wirkende Medikamente sowie lang dauernde Therapien von Antibiotika können auch zu einer Candidabesiedlung der Darmschleimhäute führen. Dies tritt ein, wenn die Balance zwischen Schleimhäuten des Darms, der Vagina und freundlichen Darmbakterien gestört ist, da dies dem Hefepilz die Möglichkeit für eine abnormale Vermehrung gibt.

Symptome bei Candida

Krankheitssymtome bei Candida (die meisten sind uncharakteristisch)

  • Verstopfung
  • Durchfall
  • schlecht heilende Wunden
  • Erschöpfung
  • Depressionen
  • Gase
  • Fußpilz
  • Arthritis in den Händen
  • Nahrungsmittelsensitivitäten
  • Umweltsensitivitäten
  • benebeltes Gefühl im Kopf
  • häufiges Grippegefühl
  • Muskelschmerzen
  • Juckreiz in der Analgegend, im Vulvovaginalbereich
  • Ausfluß
  • Harnwegsbeschwerden
  • Prostatitis

Anti-Pilz-Diät

Falsche Ernährung: Zu viel Zucker, Fruchtzucker, Süssigkeiten, kohlenhydratreiche Nahrungsmittel (Teigwaren, Backwaren), Alkohol. Zucker ist der Kraftstoff für Hefepilze!

Im Vordergrund steht eine vollwertige Ernährung mit viel Salat, Gemüse und Vollkornprodukten.

Die Leber kann unterstützt werden durch Mariendistelpräparate, Löwenzahn- u. Mariendisteltee, Leberwickel. Leber- und Gallenreinigung

Die Niere kann durch Goldrute (Solidago)in Tropfen- oder Tablettenform oder als Tee unterstützt werden.

 

Eine gesunde Darmflora – Gesunde Darm Bauch_Darmreinigung Candida - Pilzinfektion im Darm Natura Heilpraxis Berlin - Yesha Karmeli

Eine gesunde, intakte Darmflora ist eine gute Voraussetzung dafür, dass Pilze keine Chance haben, sich dort niederzulassen beziehungsweise Schaden anzurichten.

Da durch den Candida-Pilz der Darm geschädigt wird, können dadurch allergische, evtl. auch pseudoallergische Reaktionen begünstigt werden.

In der Natura Heilpraxis geben wir der Darmflora eine große Aufmerksamkeit. Bei ständig wiederkehrenden oder chronischen Infekten, Allergien oder auch erhöhten Leberwerten wird häufig eine Darmsanierung, Daemaufbau Programm mit Colon Hydro Therapie verordnet.

 

Amalgam Candida - Pilzinfektion im Darm Natura Heilpraxis Berlin - Yesha KarmeliCandida bindet Quecksilber

Anhand weiterer Studien konnte nachgewiesen werden, dass alle candidapositiven (jedoch „gesunden“) Probanden, mit Quecksilber belastet waren.

Candida wird sogar eine nützliche Funktion im Falle einer Schwermetallvergiftung zugesprochen. Der Pilz kann offenbar die negativen Auswirkungen einer Schwermetallbelastung abschwächen, indem er Schwermetalle bindet.

 

Candida – Diagnostik & Darmflora – Stuhluntersuchung

Zur Diagnose von Candida verwenden wir eine Stuhluntersuchung. Es empfiehlt sich dabei auch eine Mikrobiologische Untersuchung der Darmflora auf Bakterien und Pilze zu machen, um ggf. gezielt ein gutes Darmmilieu wieder aufzubauen.

LTT-Test Candida albicans

Zudem kann das Zellgedächtnis über Immunreaktionen innerhalb der Zelle mit einem LTT-Test gemessen werden. Dieser Test gibt ebenfalls eine Aussage darüber, ob ein Pilz im Körper vorhanden ist.


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