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Nitrosativer Stress

Was ist „Nitrostress“ – Nitrosativer Stress?

Nitrostress oder auch Nitrosativer Stress ist die Ursache von Multisystemerkrankungen mit Mangel- und Vergiftungserscheinungen durch aggressive Stickstoffmonoxid Radikale. Das NO/ONOO-Stress- Syndrom von der Schulmedizin bislang nahezu unbeachtet geblieben.

NO ist physiologisch an einigen wichtigen Reaktionen ursächlich beteiligt wie an der Bakterienabwehr oder an der Gefäßerweiterung. Es wirkt als Neurotransmitter, steuert Funktionen in den Mitochondrien und wirkt selbst auch als guter Radikalfänger.

Ist im Körper jedoch zu viel NO vorhanden, so tritt die pathologische und krankmachende Wirkung in den Vordergrund.
Eine Vielzahl bisher unheilbarer Leiden lassen sich so deuten und therapieren.

NO und Entzündung

Stickstoffmonoxid erhöht im Körper die Bereitschaft zur Entzündung und erhöht gleichermaßen auch die Bildung von Histamin! Freigesetzte Entzündungsstoffe wiederum erhöhen die Bildung von NO – und der Kreis dreht sich weiter hinein in stärkere Entzündung.

Energieblockade und chronische Müdigkeit

Da Stickstoffmonoxid die Enzyme der Zellatmung hemmen kann kommt es zu einer deutlichen Verminderung der Energieproduktion in der Zelle selbst. Es kommt zu Störungen des Magnesium – Calcium Gleichgewichtes in der Zelle. Aminosäuren und Fette können nicht mehr richtig verwertet werden und die Energieproduktion nimmt ab. Die Atmungskette der Mitochondrien wird blockiert.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Bei der Labordiagnostik von NO- Stress wird Methylmalonsäure als funktioneller Marker eines intrazellulären Vitamin B12 Mangels, Nitrotyrosin als chemisch veränderte Aminosäure bzw.  Nitrophenylessigsäure als ihr Abbauprodukt und eine vermehrte Ausscheidung von Citrullin bestimmt.
Menschen mit HWS-Trauma, chronischer Müdigkeit, Schmerzen, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Nahrungsallergien, unklare neurologische Erkrankungen, Cholesterinerhöhung und  AD(H)S uvm.

Citrullin

Marker für die NO-Bildung (bei übermäßiger Bildung Auslöser für Nitrosativen Stress)                        –  – mit Morgenurin

Nitrotyrosin

Nitriertes Folgeprodukt als Marker für eine Langzeitbelastung durch NO und damit Nitrosativen Stress – mit Serum

Methylmalonsäure

Bestimmung von Methylmalonsäure als Indikator für Vitamin B12-Mangel
– mit Morgenurin

Ursache

Als auslösende Faktoren für nitrosativen Stress durch eine erhöhte NO-Synthese können Infektionen und Entzündungen wirken. Aber auch Fremdstoffeinwirkungen (Chemikalien, Schwermetalle), Medikamente (Zytostatika, Statine, Nitrate, Potenzmittel, häufige Antibiotikagaben etc.), Nikotin, privater und/oder beruflicher Stress und starke körperliche Belastung (Leistungssport) können eine erhöhte NO- Synthese verursachen. Weitere Ursachen können Halswirbelverletzungen darstellen.

Wie wird therapiert?

Mit einem sorgfältig und individuell abgestimmten Hochdosis-Mikronährstoffe und Methylcobalamin. Dadurch wird versucht, geschädigte Mitochondrien zu regenerieren und die entstehenden Gifte neutralisiert.

 

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