Belegte Zunge

Zungenbelag – Belegte Zunge und Zungendiagnostik

Die Ursachen für eine belegte Zunge können sehr unterschiedlich sein. Zunächst kommen natürlich Lebensmittel infrage, die der Zunge die helle Färbung verleihen. Doch auch verschiedene Krankheiten können die Farbveränderung bewirken. Einige dieser Krankheiten machen sich zudem durch ein brennen bzw. ein unangenehmes oder schmerzhaftes Gefühl auf der Zunge bemerkbar.

Der Zungenbelag (belegte Zunge) eines Menschen wird seit jeher in verschiedenen Kulturkreisen zur medizinischen Diagnosefindung genutzt. Abweichungen in Farbe und Konsistenz der Beläge werden innerhalb der diversen Heilsysteme auch unterschiedlich gedeutet und behandelt. Betrachtet werden Lokalisation, Farbe und Konsistenz der Beläge.
Natürlich sind Verfärbungen durch Nahrungs- und Genussmittel (Rote Beete, Blaubeeren, Wein, Kaffee) zu berücksichtigen.
Die Zunge sollte am besten direkt nach dem morgendlichen Aufstehen betrachtet werden.

Bei Personen, die ständig Mundgeruch haben, können die Gründe dafür auch auf eine belegte Zunge zurückzuführen sein. Der Zungenrücken bietet den perfekten Nährboden für Bakterien, vor allem wenn dieser mit Ablagerungen versehen ist.


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Was wird bei der Zungendiagnostik berücksichtigt?

Eine weiß belegte Zunge kann unter anderem ein Symptom für folgenden Krankheiten sein:

Rot belegte Zunge:

Eine sogenannte Himbeerzunge ist ein typisches Symptom von Scharlach, an dem vor allem Kinder häufig erkranken.
Eine gerötete Zunge kann auch für einen Vitamin-B12-Mangel oder eine Zungenentzündung sprechen. Letztere macht sich durch ein Brennen bemerkbar. Aber auch eine Magen-Darm-Erkrankung oder eine Störung der Leber oder des Herzens kann der Grund für eine rote und belegte Zunge sein. In diesen Fällen leiden viele neben der Himbeerzunge an Symptomen wie Rippen-, Bauch- und Kopfschmerzen.

Gelb belegte Zunge:

Eine gelb belegte Zunge, gepaart mit einem pelzigen Gefühl im Mund, kann für eine Pilzinfektion sprechen.

Braun belegte Zunge:

Eine braun belegte Zunge kann auf eine Störung im Darmbereich hindeuten oder durch eine Nierenschwäche ausgelöst werden. Im letzten Fall ist die Zunge obendrein leicht angeschwollen.

Die schwarze Haarzunge (Lingua villosa nigra)

Eine schwarze Haarzunge kann durch starke Medikamente, wie z.B. Antibiotika, Antimykotika, Glukokortikoide, Antazida oder Phenothiazine oder chemische Reizstoffe, wie etwa Mundwasser oder Desinfektionsmittel aber auch durch Vitamindefizite, darunter ein Mangel an Vitamin B, ausgelöst werden.

Bei Ihren täglichen Pflegeritualen sollten Sie auf keinen Fall Ihre Zunge vergessen. Eine regelmäßige Zungenhygiene beugt nämlich nicht nur einer belegten Zunge vor, sondern ebenfalls Karies und Mundgeruch und kann sogar das Geschmacksempfinden verbessern.
Wenn vermehrte Hygiene jedoch nichts bringt und Ihre belegte Zunge seltsame Farben annimmt, sollten Sie dies vorsorglich bei uns abchecken lassen.

Folgende Zuordnungen zwischen Zungenbreichen und Organen werden gemacht:


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Candida albicans ist ein Hefepilz, den jeder von uns auf der Haut trägt. Für gesunde Menschen ist der Pilz harmlos, gefährlich wird er erst, wenn das Immunsystem geschwächt ist oder er in die Blutbahn gerät und innere Organe befallen kann.

In der Mikrobiologie werden drei Arten von krankmachenden Pilzen unterschieden:

Ist das Gleichgewicht in der Darmflora des Menschen gestört, fehlen also die nützlichen Darmbakterien, so kann der Candida-Pilz wuchern, weil die natürlichen Gegenspieler geschwächt sind. Ist die Haut/Mundschleimhaut betroffen spricht man von Soor.

Optimale Bedingungen für den Hefepilz Candida albicans

Der Candida-Pilz mag es feucht, warm und dunkel; er gedeiht prächtig bei regelmäßiger Nahrungszufuhr – vornehmlich Kohlehydrate, Zucker. Deshalb beginnt der Pilz sein Wachstum meist im Dünndarm, wo er die für ihn lebensnotwendigen Stoffe abgreift.

Hauptursachen für Candida

Die Einnahme von Antibiotika, Antibabypille und/oder Cortison wirkt begünstigend auf das Wachstum von Candida, genauso wie seelischer Stress.
Immunsubpressiv wirkende Medikamente sowie lang dauernde Therapien von Antibiotika können auch zu einer Candidabesiedlung der Darmschleimhäute führen. Dies tritt ein, wenn die Balance zwischen Schleimhäuten des Darms, der Vagina und freundlichen Darmbakterien gestört ist, da dies dem Hefepilz die Möglichkeit für eine abnormale Vermehrung gibt.

Eine gesunde, intakte Darmflora ist eine gute Voraussetzung dafür, dass Pilze keine Chance haben, sich dort niederzulassen beziehungsweise Schaden anzurichten.
Da durch den Candida-Pilz der Darm geschädigt wird, können dadurch allergische, evtl. auch pseudoallergische Reaktionen begünstigt werden.

In der Natura Heilpraxis geben wir der Darmflora eine große Aufmerksamkeit. Bei ständig wiederkehrenden oder chronischen Infekten, Allergien oder auch erhöhten Leberwerten wird häufig eine Darmsanierung (Darmaufbau Programm mit Colon Hydro Therapie) angeraten.

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