Sauerstoff-Therapie Oxyvenierung

Was passiert bei der Sauerstoff-Therapie (Oxyvenierung)

Auf Wasser können wir tagelang und auf Nahrung sogar wochenlang verzichten. Ohne Sauerstoff überleben wir jedoch nur wenige Minuten. Jede unserer Zellen braucht Sauerstoff, um ihre Aufgaben zu erfüllen, denn ohne Sauerstoff gäbe es kein Leben! Die ausreichende Versorgung der Zellen mit Sauerstoff ist entscheidend dafür, wie vital, gesund und leistungsfähig wir sind.

Zusätzlich zu dem Sauerstoff, den der Körper über die Lunge aufnimmt, wird bei der Sauerstoff-Therapie das Blut intravenös direkt mit Sauerstoff angereichert. Reiner, medizinischer Sauerstoff wird in kleinen Dosen intravenös verabreicht. Die Sauerstoff-Therapie wenden wir in unserer Praxis meist in Verbindung mit Infusionstherapie an, sie kann jedoch auch als alleinige Therapiemaßnahme sinnvoll sein.

Wozu braucht unser Körper Sauerstoff?

In der Lunge wird Sauerstoff aus der Atemluft ins Blut aufgenommen und über den Blutkreislauf im Körper an die Zellen verteilt. Bei dem Stoffwechsel in den Zellen nutzt die Zelle den Sauerstoff, um Zucker aufzuspalten. Dabei entsteht Energie in Form von ATP. Dieser Vorgang wird auch Zellatmung genannt und findet in den Mitochondrien statt. Ohne Sauerstoff können unsere Zellen also keine Energie produzieren!

Besonders bei pathologischen Veränderungen in unserem Körper, wie zum Beispiel Entzündungsprozessen, ist eine gute Versorgung der Zellen mit Sauerstoff essentiell. Die Selbstheilungskräfte können besser aktiviert werden, wenn eine gute Durchblutung und damit eine gute Versorgung sowie auch Abtransport von Endprodukten gegeben ist. Ist dies der Fall, kann der Körper eine passende Immunantwort gegen die Störung geben.

Mögliche Nebenwirkungen bei der Sauerstoff-Therapie?

Wie jede Therapieform, hat auch die Sauerstoff-Therapie Nebenwirkungen. Folgende Komplikationen können auftreten:

Diese Symptome vergehen jedoch schnell wieder und zeigen, dass die Therapie anspricht. Melden Sie sich dennoch bei allen Komplikationen bei Ihrem behandelnden Therapeuten.

Dauer der Sauerstoff-Therapie (Oxyvenierung)

Je nach Ihren persönlichen gesundheitlichen Bedürfnissen, ist auch die Sauerstoff-Therapie individuell. Die Sauerstoff-Therapie kann bis zu täglich angewendet werden. Oft werden Patienten in einem Zeitraum von 5 Wochen ein- bis zweimal wöchentlich mit der Sauerstoff-Therapie behandelt.

Besonders in Kombination mit Infusionstherapie hat sich die Oxyvenierung bewährt.

Bei einem Ersttermin in unserer Praxis untersuchen wir Sie gern und geben Ihnen dann eine individuelle Therapieempfehlung.

Was ist während der Sauerstoff-Therapie zu beachten?

Während der Therapie empfehlen wir mäßige körperliche Betätigung. Sie sollten versuchen, extreme Strapazen zu vermeiden. Zudem wirken sich Nikotin, Alkohol und schlechte Ernährungsgewohnheiten negativ auf den Therapieerfolg aus.
Grundsätzlich bestimmen natürlich Ihre Ernährungs-, Bewegungs- und Schlafgewohnheiten zu einem großen Teil Ihren gesundheitlichen Zustand. Gerne beraten wir Sie auch, wie Sie Ihre Lebensgewohnheiten gesünder gestalten können und wie Sie die Umstellung negativer Angewohnheiten schaffen können.
Die Sauerstoffbehandlung bewirkt keine Veränderung des Quickwertes bei Marcumarbehandlung.

Wichtiger Hinweis:
Dem hier beschriebenen Behandlungsverfahren fehlt die schulmedizinische Anerkennung. Wissenschaftliche Nachweise über die Wirkungen nach den anerkannten Regeln und Grundsätzen wissenschaftlicher Forschung liegen nicht vor. Beschriebene Folgen einer Behandlung beruhen ausschließlich auf Erfahrungswissen. Ihr Verlauf hängt zudem stets von individuellen Faktoren des Patienten ab. Eine konkrete Wirkung kann deshalb nicht zugesichert werden.

Dauer & Kosten - Sauerstoff-Therapie (Oxyvenierung):


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