Das Immunsystem auf natürliche Weise stärken!

Naturheilkunde Berlin: Das Immunsystem auf natürliche Weise stärken

Immunsystem stärken: Ein starkes Immunsystem für langanhaltende Gesundheit

Gerade in der kalten Jahreszeit ist unser Körper ständig mit krankmachenden Keimen konfrontiert. Viren und Bakterien haben nun Hochsaison. Eine Infektion zu vermeiden kann ein Weg sein, ein gesundes Immunsystem, dass solche Infektionen gezielt abwehrt ist jedoch langfristig der sicherste Weg, seine gute Gesundheit aufrecht zu erhalten.

Wie kann man seine Familie und sich selbst langfristig schützen?

Unser Immunsystem ist dafür gemacht, uns vor Pathogenen zu schützen. Das angeborene und das erworbene Immunsystem greifen dabei ineinander. Doch das Immunsystem kann geschwächt sein. Belastungen aus Umwelt sowie auch Ängste und Stress belasten unseren Körper und er kann nicht mehr allen seinen Funktionen gerecht werden. Daher kann es sinnvoll sein, das Immunsystem gezielt zu stärken und zu unterstützen.

Infektion und Verbreitung vermeiden

  1. Oberstes Gebot in Zeiten von grassierenden Viren sollte eine besondere Hygiene sein. Dazu zählen neben den in der Gesellschaft fest verankerten Hygieneregeln momentan besonders:

  2. regelmäßiges Händewaschen

  3. Husten- und Niesen in Ellenbeuge, um die Übertragung durch Tröpfcheninfektion zu verhindern wenn möglich auf Händeschütteln verzichten

  4. nicht ins Gesicht fassen – dies geschieht unbewusst sehr häufig, und es erfordert eine besondere Aufmerksamkeit, sich dies „abzugewöhnen“

  5. Menschenansammlungen meiden

  6. Vermeidung von und Schutz vor anderen Erkrankungen, die zusätzlich schwächen möglichst wenige Objekte (außerhalb des eigenes Zuhauses) anfassen Abstand halten, Körperkontakte & Umarmungen einschränken

  7. regelmäßiges Stoßlüften geschlossener Räume

  8. Vermeidung sozialer Kontakte mit „angeschlagenen“ oder erkrankten Personen

  9. Taschentücher nur einmal gebrauchen und danach sofortige Entsorgung

Immunsystem stärken

Die zweite wichtige Säule, neben der gesteigerten Hygiene, ist die Ansteckungsabwehr eines jeden Einzelnen durch ein gutes Immunsystem. Gerade Menschen, die zur Risikogruppe zählen, sollten deshalb darauf achten, ihre Abwehrkräfte zu stärken.

Das Immunsystem besteht genau genommen aus zwei Systemen, dem angeborenen (unspezifischen) und dem erworbenen (spezifischen). Ersteres erkennt, welche Körperzellen betroffen sind und vernichtet sie. Das erworbene, auch lernende Immunsystem genannt, analysiert den Erreger und produziert passgenaue Antikörper. Diese heften sich an den Erreger, machen ihn unbeweglich und markieren ihn für den Abbau durch das angeborene Immunsystem. Je besser die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Systemen funktioniert, desto besser können Erreger bekämpft werden.

Immunsystem stärken durch Nährstoffmangel ausgleichen

Eine ausreichende Versorgung durch Mikro- und Makro-Nährstoffe ist die Grundlage aller physiologischen Funktionen des Körpers. Auch für das Immunsystem natürlich. Daher gilt es zunächst festzustellen, ob ein Nährstoffmangel besteht. Natürlich können in Zeiten von sich häufenden Infekten bestimmte Vitamine und Mineralien etc. auch ohne vorherige Diagnostik sinnvoll sein aber grundsätzlich sollte man nur das supplementieren, was tatsächlich fehlt.

Folgende Nährstoffe stärken das Immunsystem:

Vitamin D stärkt und kontrolliert das Immunsystem
Die zentrale Rolle, die Vitamin D in der Ausbildung, Aktivierung und Steuerung des Immunsystems spielt, ist eine recht junge Entdeckung und einer der spannendsten Aspekte der aktuellen Vitamin-D-Forschung.

Zink als essentieller Bestandteil eines starken Immunsystem
Das Spurenelement Zink ist ein wichtiger Bestandteil der Abwehrkräfte und kommt sowohl in der zellulären als auch der humoralen Infektabwehr zum Einsatz. Besonders hilfreich ist Zink, wenn es um die Abwehr von Erkältungen geht.

Vitamin C – wichtig fürs Immunsystem
Vitamin C erhöht auch die Eisenaufnahme im Darm. Am bekanntesten ist es aber wahrscheinlich für seine Eigenschaften als Antioxidans und für die Unterstützung eines gesunden Immunsystems. Vitamin C schützt die Zellen zudem vor oxidativem Stress. Oxidativer Stress entsteht durch Sauerstoffradikale, die die Körperzellen angreifen können.
Um einem Vitamin C-Mangel entgegen zu wirken, können auch hochdosierte Vitamin C-(und andere Vitamin- und Mineralstoff-) Gaben mittels Infusionen sinnvoll und angeraten sein. Sollten Sie Fragen zu Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C oder anderen Inhaltsstoffen haben, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie dahingehend gerne individuell.

Die Oxyvenierung – intravenöse Sauerstofftherapie
Die Oxyvenierung nach Regelsberger ist ein ganzheitliches Therapiekonzept, welches sich nicht nur auf ein Organsystem bezieht, sondern auf Ihren ganzen Körper.

Das Sauerstoffangebot im Körper wird erhöht, Erkrankungen und geistige Leistungsschwächen treten seltener auf. Ihr Immunsystem wird gestärkt und die Durchblutung verbessert.

Glutamin macht das Immunsystem scharf
Bei Glutaminmangel fallen die Aktivität der Fresszellen und Killerzellen ab und damit die Fähigkeit, Viren und Bakterien zu bekämpfen oder zu verschlingen. Kurz gesagt: Das Immunsystem macht schlapp.

Lysin gehört zu den essentiellen Aminosäuren.
Bei einem Mangel – egal in welchem Alter – kann es zu einer verringerten Enzymaktivität, Wachstumsstörungen und einem geschwächten Immunsystem kommen.

Probiotika Darmbakterien für die Abwehr
Segensreiche innere Balance: Je reger das Leben im Darm, desto fitter unsere Immunabwehr.

Was stärkt das Immunsystem noch?

Mit ein paar Tricks und Verhaltensweisen kann man die Funktionalität seines Immunsystems steigern und die Chance, mit Erkrankungen besser fertig zu werden, deutlich erhöhen.

Gesunde Ernährung
Setzen Sie auf qualitativ hochwertige Nahrungsmittel, die möglichst wenig belastet sind (Bio-/Demeter-Ware).

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft dem Immunsystem, alle benötigten Vitalstoffe in ausreichenden Mengen zur Verfügung zu haben. Dazu zählen vor allem Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Ein besonderer Tipp sind Senföle (Isothiocyanate) in Kapuzinerkresse und Meerrettich. Sie wirken antibakteriell und antiviral. Es darf also auch mal etwas mehr davon sein.

Ratsam ist es, sich abwechslungsreich zu ernähren. Zucker, tierische Fette und Fleisch dürfen dabei ruhig mal etwas kürzer treten.

Schlaf ist oft die beste Medizin
Ausreichend Schlaf ist für unser Immunsystem und die Abwehr von Krankheitserregern wichtig. Für die Immunabwehr spielen T-Zellen (= T-Lymphozyten) eine entscheidende Rolle. Damit sie ihre Funktion ausüben können, müssen T-Zellen jedoch zunächst fest an ihr Ziel, zum Beispiel eine Virus-infizierte Zelle, binden. Diese Bindungsstärke – die Adhäsionsfähigkeit – wird offenbar durch Schlaf beeinflusst.

Wissenschaftler der Universität Tübingen weisen neuen Mechanismus nach, mit dem unser Abwehrsystem im Schlaf unterstützt wird.

Bewegung
Wer sich bewegt, hält auch das Immunsystem in Schwung. Der abgedroschene Spruch, dass Bewegung jung hält, gilt auch für die Immunabwehr. Wer aktiver lebt, verbessert die Widerstandsfähigkeit des Körpers. Die Bildung von Antikörpern und Abwehrzellen wird angekurbelt. Allerdings ist auch zu viel Belastung nicht gut, nach einem Marathon braucht das Immunsystem beispielsweise erst ein wenig Zeit, um sich zu erholen.

Ätherischen Öle – Wohlfühlbehandlung
Diesen 5 ätherischen Ölen wird eine antibakterielle und/oder immunstimulierende Wirkung nachgesagt.

Die folgende Aroma-Ölmischungen eignen sich auch für Klein- und Kindergartenkinder:

– 2 Tropfen Angelikawurzel (Angelica archangelica)
– 2 Tropfen Teebaum (Melaleuca alternifolia)
– 2 Tropfen Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
– 2 Tropfen Zeder (Cedrus atlantica)
– 2 Tropfen Thymian Thymol

Immunsystem-stärkendes Bad
– 2 Tropfen Zitrone
– 3 Tropfen Angelika
– 3 Tropfen Teebaum

Raumbeduftung mit ätherischen Ölen
Die Raumbeduftung soll einerseits die Wirkweise der ätherischen Öle über die Atemwege unterstützen, andererseits aber auch die Raumluft selbst reinigen. Als immunstimulierende Maßnahme empfehlen wir die Raumbeduftung mit einem elektrisch betriebenen Aromavernebler (Diffuser). Zur Stärkung der Abwehr eignen sich besonders die ätherischen Öle Lavendel, Cajeput und Thymian.

Schwarzkümmelöl
Schwarzkümmelöl ist aufgrund seines Fettsäuremusters optimal für den Zweck der Abwehrstärkung ausgestattet.

Emotionale Kraft, Innere Stille & Meditation

Es ist wichtig, sich auch emotional zu stärken. Ängste schwächen leider auch unseren Körper und machen uns anfälliger für Infekte. Besinnen Sie sich daher auf die positiven Aspekte Ihres Lebens und holen Sie sich Hilfe, falls Sie durch depressive Stimmungen belastet sind. Regelmäßig in die innere Stille zu gehen und sich auf die eigene fühlbare Wahrheit zu besinnen, schafft inneren Frieden.

Was tun, wenn man sich infiziert hat?

Wie schon oben erwähnt, ist unser Immunsystem dafür gemacht, Pathogene abzuwehren. Es ist aber ratsam dem Immunsystem die volle Energie zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet Bettruhe! Wer die körperlichen Reaktionen, wie zum Beispiel Fieber, durch Medikamente unterdrückt, kann sich leicht überschätzen und sich nicht genug schonen. Wenn unser Immunsystem all unsere Energie nutzen kann, können Immunzellen besonders effektiv arbeiten und den Infekt in den aller meisten Fällen gut bekämpfen. Das Positive an einer Durchgemachten Erkrankung ist dann die Immunität gegen den spezifischen Erreger durch die Entwicklung von Immun-Gedächtniszellen. Gedächtniszellen bilden spezifische Antikörper gegen Antigene des Erregers. Bei erneutem Kontakt vermehren sie sich sehr schnell und bieten einen spezifischen Schutz, der die erneute Infektion verhindert.

Sollten Ihnen die Symptome allerdings Sorgen machen, raten wir Ihnen, sich mit Ihrem Hausarzt in Kontakt zu setzen.

Bedenken Sie…

Prävention ist die beste Taktik!
Weder Panik, übertriebene Angst, Stress noch eine Verharmlosung der Gefahren sind oder waren jemals gute Berater.
Entscheidend an dieser Stelle sind Hygieneverhaltensregeln sowie der Focus auf ein intaktes Immunsystem!


Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, oder Fragen haben, hinterlassen Sie uns gerne eine Nachricht.
Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

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Von der Wiege bis zur Welt: Die Rolle von angeborenen Dispositionen und erworbenen Erfahrungen und Umwelteinflüsse

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