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Oxyvenierung – Sauerstofftherapie

Sauerstoff-Infusions-Therapie Der Mensch kann wochenlang ohne Nahrung leben, tagelang ohne Wasser, aber nur wenige Minuten ohne Sauerstoff!
Dieser Vergleich veranschaulicht drastisch die Bedeutung des Sauerstoffs für unseren Organismus: Ohne Sauerstoff kein Leben!
Unsere Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Vitalität sind von der ausreichenden Versorgung unserer Zellen mit Sauerstoff abhängig.

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Oxyvenierung oder auch Sauerstoff-Infusions-Therapie

Die Oxyvenierung oder auch Sauerstoff-Infusions-Therapie, ist eine Therapieform, bei der reiner, medizinischer Sauerstoff in kleinen Mengen intravenös verabreicht wird. Das führt zu einer Entspannung der Gefäß- und Bronchialmuskulatur wodurch die feinsten Gefäße des Körpers besser mit Sauerstoff versorgt werden können.

Wissenschaftler am Institut für Molekulare Biologie (IMB) haben erstmals die dramatischen Veränderungen der DNA in den Zellen beobachtet, die nicht genug Sauerstoff und Nährstoffe erhalten. Dieser „ausgehungerte“ Zustand ist typisch für einige der häufigsten Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs.

Ziel ist die Anregung des Körpers, gefäßerweiternd und entzündungshemmend wirksame Stoffe zu bilden und die Ausschwemmung von überflüssigem Gewebewasser (Oedeme). Diese gebildeten Stoffe können die Verklebungsfähigkeit der Blutplättchen vermindern, wodurch z.B tiefe Beinvenenthrombosen verringert werden.

Die eosinophilen Granulozyten der Leukozyten (weisse Blutkörperchen) werden vermehrt gebildet und steigern dadurch die Immunabwehr.

Einsatzbereich / Indikationen – OxyvenierungORY-Praxis_by-Jonas-Friedrich_290_fullres-300x200 Oxyvenierung - Sauerstofftherapie Natura Heilpraxis Berlin - Yesha Karmeli

Primär wird die Oxyvenierung  zur Behandlung von Durchblutungsstörungen eingesetzt und bei entzündungsabhängigen Erkrankungen.

Oxyvenierung / Sauerstoff-Infusions-Therapie bei Durchblutungsstörungen:
– der Beine
– des Gehirns
– der Nieren
– des Innenohrs
– der Augen
– der Finger (Raynaud Syndrom)

• Durchblutungsstörung des Innenohrs − bei einem erfolgten Hörsturz oder vaskulär (gefäßabhängig) bedingten Ohrgeräuschen lässt sich die Oxyvenierung zur Therapie einsetzen.
• Durchblutungsstörung Auge − liegt ein Glaukom (Grüner Star) vor, so stellt die Oxyvenierung eine  Therapieoption dar.
• Allergisch-entzündliche Erkrankungen
• Arterielle Durchblutungsstörungen
• Störungen des Lymphflusses
• Venenerkrankungen
• Hautgeschwüre, „offene Beine“(sehr gute Ergebnisse in Kombination mit einer Soft-Laser-Behandlung)
• Nachbehandlung von Schlaganfall oder Herzinfarkt
• Bluthochdruck
• zu niedriger Blutdruck
(das ist kein Widerspruch: die Oxyvenierung hilft bei der Regulation in den Normalbereich).
• Vasomotorische Kopfschmerzen, Migräne
• Heuschnupfen
• chronische Nebenhöhlenentzündungen
 (gut kombinierbar mit Neuraltherapie)
• Asthma bronchiale
• Neurodermitis
• Chronische Ekzeme
• Psoriasis
• trockene Makuladegeneration
• Retinitis pigmentosa
• Schwindel
• Tinnitus
• Hörsturz
• Morbus Menière
• Erschöpfungszustände
• Schlafstörungen
• Lebererkrankungen
• Fettleber
• Colitis ulcerosa
• Diabetes mellitus, metabolisches Syndrom
• Polyneuropathien
• Arthrose, Arthritis
• Neuralgien, auch Trigeminus
• wirbelsäulenbedingte Schmerzen
• Rheumatische Erkrankungen
• Zusatzmittel in der biologischen Tumortherapie

Außerdem hilft die Oxyvenierung eine geschwächte Immunabwehr wieder zu verbessern. Häufige Infekte gehören daher auch zu ihrem Einsatzbereich.

Mögliche Komplikationen bei Oxyvenierung

Hustenreiz
Druckgefühl in der Brust
Müdigkeit
grippeähnliche Symptome
Kopfschmerzen

Diese Symptome vergehen sehr schnell und zeigen, dass die Therapie anspricht.

Was ist zu beachten bei Oxyvenierung-Sauerstofftherapie?

In den Wochen der Sauerstoffbehandlung wird mäßige körperliche Betätigung empfohlen.
Strapazen sind zu vermeiden. Nikotin, Alkohol und schlechte Ernährungsgewohnheiten vermindern die Wirkung.
Die Sauerstoffbehandlung bewirkt keine Veränderung des Quickwertes bei Marcumabehandlung.

Dauer einer Oxyvenierung-Sauerstofftherapie:

Erstbehandlung: 5 Wochen lang ( 3xwöchentlich, auch täglich möglich)
Nachbehandlung: 2 Wochen (Nachbehandlungen können je nach Schwere der Krankheit im Abstand von 4-6 Monaten wiederholt werden)
Darüberhinaus wird die Oxyvenierung meist vor einer Infusionstherapie angewandt.

 

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