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Homöopathie

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Foto: Bruno Glätsch

Was ist Homöopathie?

Die Homöopathie ist ein Heilverfahren, das von Dr. Samuel Hahnemann (1755–1843) entdeckt und entwickelt wurde. Die Homöopathie behandelt Erkrankungen und physiologische sowie psychologische Ungleichgewichte mit stark verdünnten und geschüttelten (auch: potenzierten) Mitteln. Dabei wird das Ähnlichkeitsprinzip angewandt („Ähnliches mit Ähnlichem heilen“). Dies bedeutet, dass Substanzen potenziert als Arznei eingesetzt werden, die unpotenziert die gleichen Symptome beim Menschen hervorrufen würden, gegen die die homöopathischen Mittel helfen sollen.

Bei Homöopathie handelt es sich um apothekenpflichtige Mittel.

Weiterentwicklung der Homöopathie in der anthroposophischen Medizin

Seit Hahnemann haben sich viele verschiedene Zweige der Homöopathie entwickelt. Die klassische Homöopathie (nach Hahnemann) arbeitet mit einzelnen Substanzen. Klassische Homöopathen versuchen daher durch eine ausführliche Anamnese das so genannte Konstitutionsmittel für ihren jeweiligen Patienten zu ermitteln. Ein Konstitutionsmittel soll zu dem dauerhaften körperlichen und seelischen Gesamtbild eines Menschen passen.

Rudolph Steiner (1861 – 1925) nutzte und erweiterte im Rahmen seiner anthroposophischen Medizin das Ähnlichkeitsprinzip. Er bezog nicht nur die Ähnlichkeit der Wirkweise sondern auch die Ähnlichkeit von Signaturen verschiedener Natursubstanzen ein. Unter der Signatur wird in diesem Zusammenhang das Erscheinungsbild, also die Gestalt, zum Beispiel die Farbe und Form verstanden. Über dieses „Äußere“ wird dann auf das Wesen und die Wirkung geschlossen.

Homöopathie und Schüssler Salze

Der Homöopath Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) war der Ansicht, dass Erkrankungen oft auf einen Mangel an Mineralstoffen in den kleinsten Einheiten des Körpers, den Zellen, zurückzuführen seien. Daher definierte er 12 Mineralstoffverbindungen (Salze) um diesem Mineralstoffmangel entgegen zu wirken. Hierbei ging es ihm jedoch nicht darum, dass die Mineralstoffe dem Körper nicht in ausreichender Menge durch die Nahrung zur Verfügung standen, sondern viel eher, dass durch Störungen der Mineralstoffaufnahme oder -abgabe eine Verschiebung im Zellstoffwechsel entstehen kann. Er nutzte für seine 12 Mineralstoffverbindungen das homöopathische Prinzip der Potenzierung. Nach seiner Lehre, kann so den Zellen der nötige Impuls gegeben werden, um einen physiologischen Stoffwechsel wieder her zu stellen.

Unterschiede homöopathischer Mittel

Es gibt verschiedene Darreichungsformen homöopathischer Mittel und unterschiedlich starke Potenzierungen. Zudem unterscheiden sich homöopathische Mittel natürlich nach ihrem jeweiligen Wirkstoff. Es gibt Homöopathika pflanzlichen, tierischen, mineralischen und auch menschlichen Ursprungs.

Potenzierungen in der Homöopathie

Es gibt in der Homöopathie unterschiedliche Grade der Verdünnung. Die D-Potenzen werden jeweils schrittweise im Verhältnis 1:10 verdünnt. „D“ steht für dezimal. So wird zum Beispiel eine D6 Potenz in 6 Schritten immer wieder durch die Kombination von einem Teil der Substanz und 9 Teilen Lösungsmittel (z.B. Wasser oder Alkohol) verdünnt. Im nächsten Schritt wird dann wieder ein Teil der ersten Mischung mit 9 Teilen Lösungsmittel verdünnt, usw.

C-Potenzen werden nach dem gleichen Prinzip im Verhältnis 1:100 verdünnt. „C“ steht für Centisimal.

Q- oder LM-Potenzen (Quinquagintamillessimal) sind Verdünnungen im Verhältnis 1:50.000.

 

Darreichungsformen von Homöopathie

Homöopathsiche Mittel gibt es als Globoli, Tropfen, Milchzuckertabletten, Salben sowie Zäpfchen.

Bekannte homöopathische Mittel

Aus rechtlichen Gründen ist es uns leider nicht erlaubt, der Homöopathie irgendeine Wirkung zu zu schreiben, da es bis heute keine wissenschaftlichen Belege hierfür gibt. Dennoch wollen wir einige bekannte homöopathische Mittel nennen, die es wert sind, in der Hausapotheke ihren Platz zu bekommen. Bitte informieren Sie sich durch andere Quellen über Eigenschaften der folgenden Mittel:

  • Aconitum
  • Apis
  • Arnica
  • Arsenicum album
  • Belladonna
  • Calcium carbonicum
  • Chamomilla
  • Ferrum phosphoricum
  • Nux Vomica
  • Pulsatilla
  • Staphisagria
  • Sulfur
  • Thuja
  • u.a.

Komplexmittel (Kombination mehrerer homöopathischer Mittel):

  • Argentum nitricum comp.
  • Infludoron
  • Lymphomyosot
  • Traumeel
  • u.a.

Funktioniert Homöopathie?

Kein Homöopath bestreitet, dass in den meisten homöopathischen Mitteln durch die wiederholte Verdünnung kein einziges Molekül der Ausgangssubstanz mehr vorhanden ist. Der Wirkmechanismus wird deshalb von Menschen, die an die Homöopathie glauben, der Information zugeschrieben, die die Ausgangssubstanz an das Wasser abgegeben haben soll. Dass Wasser ein solcher Informationsträger ist, konnte bis jetzt wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.

1988 glaubte man, einen solchen Beweis gefunden zu haben: eine Mitarbeiterin in dem Labor des Franzosen Jacques Benveniste hatte aus Zufall ein Allergen stark verdünnt. Dennoch reagierten Blutzellen, die damit behandelt wurden, darauf.

Der Versuch wurde mehrere Male mit dem gleichen Ergebnis wiederholt. Zur Überprüfung wurde einer Gruppe von Forschern der Zutritt zu dem Labor gewährt. Sie fanden heraus, dass die Mitarbeiterin das Experiment nicht „verblindet“ hatte. Sie wusste also, ob sie die Blutzellen mit dem verdünnten Allergen oder der Kontrollflüssigkeit behandelt hatte. Die Forscher wiederholten das Experiment „verblindet“, woraufhin die Wirkung nicht mehr nachgewiesen werden konnte. Als einzige Erklärung blieb, dass die Mitarbeiterin das Experiment wissentlich oder unwissentlich beeinflusst haben musste.

Als wissenschaftlich erwiesen gelten nur die Therapieformen, deren Wirksamkeit in placebokontrollierten Doppelblindstudien bewiesen werden konnte. Diesen so genannten „Goldstandard“ erfüllt die Homöopathie nicht. Besonders die Wiederholbarkeit konnte in Studien nicht gezeigt werden. Dies verwundert allerdings auch keinen überzeugten Homöopathen, da er von vornherein davon ausgeht, dass das eingesetzte Mittel sowie auch die Reaktion des Individuums darauf individuell und nicht wiederholbar sind.

Homöopathie in unserer Natura Heilpraxis

In unserer Praxis verwenden wir anthroposophische Komplexmittel sowie klassische Homöopathika zur Begleitung aller Therapien.

Da die Homöopathie aus schulmedizinischer Sicht nicht wirksam sein kann und es bis jetzt keine wissenschaftlichen Beweise für ihre Wirksamkeit gibt, dürfen wir ihr aus rechtlichen Gründen auch keine Wirkungen zuschreiben. Sollten für Sie Fragen offen geblieben sein, melden Sie sich gerne bei uns. Zudem können Sie sich auf rein redaktionellen Seiten weitere Informationen zur Homöopathie einholen.


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